ALM aktuell Newsletter 01/2019

Thema Versorgungssicherheit und Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)

Gut 200 Seiten stark – und hochkomplex: Das TSVG wird als „Omnibusgesetz“ jede Menge Änderungen ins Gesundheitswesen transportieren. Doch während sich das „prominente“ Kernziel schnellere Termine für GKV-Versicherte noch jedem erschließt, sind andere Inhalte schwer nachzuvollziehen – beim Thema MVZ zum Beispiel: Viele Jahre hat die Politik darum gerungen, die Zusammenarbeit der Leistungserbringer zu fördern. Zwischenzeitlich haben sich – bestes Beispiel Labor-MVZ – Strukturen etabliert, die genau dies erreichen und qualitätsorientiert, effizient und effektiv Patienten in der Stadt und auf dem Land versorgen.

Es gibt keinen Anlass, diese etablierten und vielfältigen Strukturen in Frage zu stellen, weil sich plötzlich auch in anderen Bereichen der politisch gewünschte Wettbewerb entfaltet. Schließlich sollte es im Gesundheitswesen nicht um Besitzstandswahrung und Konkurrenzkontrolle gehen, sondern darum, Patienten bestmöglich und professionell zu versorgen. Funktionäre, Ärzte und Gesundheitsunternehmen, die das verinnerlichen, werden in diesem Wettbewerb um beste Medizin ganz vorne liegen!

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Dem Patienten nutzt die Debatte um MVZ nicht

Dr. Michael Müller über die gravierenden Auswirkungen des TSVG auf MVZ

Dr. Michael Müller über die gravierenden Auswirkungen des TSVG auf die Medizinischen Versorgungszentren

Der Entwurf des TSVG ist in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Aus dem Blickwinkel der fachärztlichen Patientenversorgung mit Labor sind bei einigen Punkten noch Anpassungen und Konkretisierungen im Kabinettsentwurf notwendig.

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„Die derzeitige Diskussion um MVZ halte ich für verlogen!“

Im Interview: Franz Knieps, Vorstand des BKK-Dachverbandes

Franz Knieps, Vorstand des BKK-Dachverbandes, im Interview

Franz Knieps, damals als Abteilungsleiter im BMG einer der Geburtshelfer der Medizinischen Versorgungszentren und heute Vorstand des BKK-Dachverbandes, fordert faire Bedingungen im Wettbewerb.

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Von künstlicher und ärztlicher Intelligenz

Der ALM e.V. diskutiert auf seiner Fokusveranstaltung zum Thema Versorgungssicherheit

Zur Zukunft der Labordiagnostik diskutierten die Gäste auf der jährlichen Fokusveranstaltung des Verbands des ALM e.V. Am 19. November 2018 dreht sich alles um Versorgungssicherheit und die neuen digitalen Möglichkeiten. Natürlich lässt sich der ALM-Vorsitzende Dr. Michael Müller die Gelegenheit nicht entgehen, Änderungen am Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) anzumahnen. Weiterlesen...

 


 

Die Resolution des ALM e.V. zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)

Medizinische Versorgungszentren in der Labordiagnostik — attraktive Angebote bester Qualität in der ambulanten Versorgung

Der ALM e.V. sieht die im TSVG vorgesehenen Einschränkungen der Möglichkeit zur Gründung von MVZ und weiterhin geäußerte Forderungen einzelner Interessengruppen nach einer regionalen Beschränkung von MVZ kritisch und warnt: Wer die Gründungseigenschaften der Labor-MVZ weiter einschränkt, gefährdet damit die bewährte, hoch effiziente, qualitätsorientierte Versorgung der Versicherten und Patienten Deutschlands mit Labormedizin! Der ALM e.V. stellt daher drei zentrale Anforderungen an das TSVG.

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Zahlen, Daten und Fakten zu Medizinischen Versorgungszentren (MVZ)

Eine Analyse der MVZ-Statistiken der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)

Die Möglichkeit zur Gründung fachgruppengleicher Medizinischer Versorgungszentren (MVZ) hat seit 2015 eine neue Dynamik in der Neuzulassungsstatistik für MVZ bewirkt. Ob diese anhält, hängt sicher auch mit dem finalen Gesetzestext des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) zusammen. Betrachtet man die Fünf-Jahres-Entwicklungen zum MVZ und den darin tätigen Ärzten sowie den Trägereigenschaften, so lassen sich folgende Erkenntnisse einfach ableiten:

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