ALM aktuell 05/2021

Corona-Diagnostik-Insights: Warum es laborfinder.de gibt

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Ein Jahr Pandemie hat auch in Bezug auf die Kommunikation des Berufsverbandes einiges verändert. Zu den wöchentlichen Pressemitteilungen und regelmäßigen Online-Pressekonferenzen sind zahlreiche weitere Kommunikationsaufgaben gekommen. Mit dem Laborfinder auf der speziell dafür geschaffenen Website www.corona-diagnostik-insights.de kanalisiert der ALM e.V. die zahlreichen Anfragen nach SARS-CoV-2-Testkapazitäten.

Axel Oppold-Soda, Referent des ALM e.V.

Der Laborfinder des ALM e.V. hilft bei der Suche nach fachärztlichen Laboren
Der Laborfinder des ALM e.V. hilft bei der Suche nach fachärztlichen Laboren in Deutschland, die SARS-CoV-2-Diagnostik anbieten (www.laborfinder.de).

Das Informationsbedürfnis der Menschen und auch der Medien war vor allem zu Beginn der Pandemie enorm. Der ALM e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen wichtigen Beitrag in der Kommunikation zu leisten.

Eine notwendige Grundlage für eine effektive Bekämpfung der Pandemie sind aussagefähige Daten. Diese Datengrundlage des ALM e.V. wird treuhänderisch durch Uli Früh seit mehr als einem Jahr kontinuierlich und gewissenhaft erstellt und enthält alle wichtigen Daten rund um das Testgeschehen in den fachärztlichen Laboren. Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit erstreckt sich diese Datenerhebung mittlerweile nicht nur auf die Mitgliedslabore des Verbandes, sondern es unterstützen uns darüber hinaus zahlreiche weitere fachärztliche Labore. Anfang Mai 2021 waren es 177 Labore, die wöchentlich ihre Daten zur Verfügung stellen.

Mit dem Laborfinder auf der speziell dafür geschaffenen Website www.corona-diagnostik-insights.de hat der ALM e.V. darüber hinaus die zahlreichen Anfragen nach SARS-CoV-2-Testkapazitäten sinnvoll kanalisiert und macht damit auch die Breite der fachärztlichen Laborlandschaft deutlich.

Als zu Beginn dieses Jahres die ersten Mutationen auch in Deutschland aufgespürt wurden und die Bundesregierung an der Verordnung zur molekulargenetischen Surveillance des Coronavirus arbeitete, haben die akkreditierten medizinischen Labore unverzüglich mit dem Aufbau der notwenigen Kapazitäten für die Vollgenomsequenzierung begonnen. Auch diese Labore sind nun auf oben genannter Website zu finden.

Die Pandemie ist in besonderer Weise auch ein Treiber der Digitalisierung. Für die Labore ist es eine große Erleichterung, dass (zumindest zu den SARS-CoV-2-Infektionen) Daten nicht mehr per Fax an die Gesundheitsämter geschickt werden, sondern automatisiert über die DEMIS-Schnittstelle. Auch wenn die elektronische Übermittlung seit dem 1. Januar gesetzlich verpflichtend ist, gibt es offenbar aber noch immer Gesundheitsämter, die Probleme in der weiteren Verarbeitung dieser Daten haben, da die personellen oder technischen Voraussetzungen noch nicht gegeben sind.

Vorausschauend werden aber auch weitere Projekte durch die Fachärzte und IT-Experten des ALM e.V. nach besten Kräften unterstützt und vorangetrieben. Ein besonders wichtiges und arbeitsintensives Projekt ist die Mitarbeit bei der Entwicklung der Zukunft der Kommunikation im Gesundheitswesen – MIO. MIO, das sind medizinische Informationsobjekte, mit denen medizinische Daten standardisiert dokumentiert werden können, beispielsweise in einer elektronischen Patientenakte (ePA). MIOs können als kleine digitale Informationsbausteine verstanden werden, die universell verwendbar und kombinierbar sind. Sozusagen eine universelle Sprache für medizinische Informationen. Auch hier leistet der ALM e.V. wertvolle Arbeit für eine gute und sichere Versorgung.

Axel Oppold-Soda, Referent ALM e.V.
Axel Oppold-Soda Referent des ALM e.V.
Axel Oppold-Soda, Referent ALM e.V.
Axel Oppold-Soda Referent des ALM e.V.
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