ALM e.V. will die Debatte um den Arztberuf der Zukunft proaktiv anstoßen

 

ALM aktuell zum Thema „Arztsein der Zukunft“ erschienen

ALM e.V. will die Debatte um den Arztberuf der Zukunft proaktiv anstoßen

Berlin, 15. Oktober 2019

Wie sieht das Arztsein der Zukunft aus? Wie wollen junge Ärzte in Zukunft arbeiten? Und wie sichern wir eine moderne, am Patienten orientierte Versorgung mit Labordiagnostik? Diese Fragen diskutiert der fachärztliche Berufsverband ALM e.V. nicht nur in der aktuellen Ausgabe seines Newsletters ALM aktuell, sondern darum dreht sich auch die Fokusveranstaltung des Verbandes am 4. November in Berlin.

„Gerade für die junge Generation der Ärzteschaft ist es von großer Bedeutung, für eine gute Medizin am Patienten arbeiten zu können. Sie erwartet eine Willkommenskultur der Selbstverwaltung, ob in der Anstellung oder auf dem Weg zur Niederlassung als selbstständig tätiger Vertragsarzt, ob in Vollzeit oder mit flexiblen Arbeitszeitmodellen“, sagt hierzu Dr. Michael Müller, 1. Vorsitzender des ALM e.V.

Im Interesse der Patienten und einer guten und sicheren Versorgung sollten, so der Verband, die Qualität der Medizin und die Effizienz der Versorgung als Gradmesser gelten, bei gleichzeitigem Schutz des gesellschaftlichen Interesses vor Abhängigkeit von Einzelinteressen, ob von Personen oder Unternehmen. „Hier bedarf es sicherlich einer intensiven gesellschaftlichen Debatte, an der wir uns als ALM e.V. weiter aktiv beteiligen werden“, betont Dr. Müller.

Allzu oft würden Themen wie die Einrichtung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) zu kurzsichtig diskutiert. Schnell schwebe das Damoklesschwert einer Ökonomisierung der Medizin über solch einer Debatte. „Dabei wird vernachlässigt, dass in einem Gesundheitswesen, das schonend mit seinen Ressourcen umgehen muss, auch die Strukturen diesem Anspruch gerecht werden sollten. Wir als ALM e.V. wollen diese Diskussion proaktiv voranbringen, um die Versorgung besser und effizienter zu machen“, so der Verbandsvorsitzende.

Müller wirbt darüber hinaus in einer Zeit, in der viele Gesetze einen tiefgreifenden Wandel des Gesundheitswesens einläuten werden, für mehr Miteinander in der Selbstverwaltung: „Statt immer nur zu sagen, was wir nicht haben wollen oder sogar ablehnen, sollten wir hier gemeinsam und interdisziplinär an Lösungen arbeiten, die nachhaltig sind – zugunsten des Systems, der Patienten und der gesamten Gesellschaft!“


 

Über die Akkreditierten Labore in der Medizin – ALM e.V.

ALM e.V. ist der Berufsverband der Akkreditierten Medizinischen Labore in Deutschland. Der Verband vertritt derzeit über 200 medizinische Labore mit 900 Fachärzten, rund 500 Naturwissenschaftlern und etwa 25.000 qualifizierten Mitarbeitern. Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen labormedizinischen Patientenversorgung in Deutschland. Die Mitglieder des Verbandes sichern eine flächendeckende Patientenversorgung, auch in strukturschwachen Gebieten. Die Mitgliedslabore sind nach der höchsten Qualitätsnorm für medizinische Laboratorien (DIN ISO EN 15189) akkreditiert und erfüllen uneingeschränkt die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung labormedizinischer Untersuchungen (RiliBÄK). Die Aus- und Weiterbildung des ärztlichen und technischen Personals ist ein wesentlicher Aspekt ihrer täglichen Arbeit, um langfristig die zuverlässige Versorgung von Millionen von Patienten sicherstellen zu können. Der Verein strebt eine kollegiale Zusammenarbeit mit der gemeinsamen Selbstverwaltung, den medizinischen Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Vereinen an, um gemeinschaftlich die Zukunft der Labore in der medizinischen Diagnostik in Deutschland zu gestalten.

Pressekontakt

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