Zitate der Fokusveranstaltung

Zitate der Fokusveranstaltung

Dr. Kevin Schulte

„Viele junge Ärzte können vielleicht mit dem Begriff nichts anfangen, die gefühlte Freiberuflichkeit ist bei uns jedoch sehr weit vertreten! Wir nennen es nicht so, fühlen es aber.“

Dr. Kevin Schulte
Facharzt für Innere Medizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Sprecher Bündnis Junge Ärzte

 

Dr. Ellen Lundershausen

„Ökonomische Zwänge hat jeder Arzt, der arbeitet. Spätestens, wenn man seine eigene Praxis aufmacht, muss man wirtschaftlich mit den Ressourcen umgehen. Das bedeutet aber nicht gleich, dass die Freiberuflichkeit in Gefahr ist.“

Dr. Ellen Lundershausen
Vizepräsidentin der Bundesärztekammer

 

Franziska Wiebesiek

„Die maximale Entlastung von nicht-ärztlichen Tätigkeiten empfinde ich als sehr frei: Ich kann mich fast ausschließlich mit medizinischen Fragestellungen befassen. So haben wir indirekt sehr viel Zeit für die Patienten und die ärztlichen Kollegen aus den Praxen.“

Franziska Wiebesiek
Fachärztin für Laboratoriumsmedizin, MVZ Diamedis

 

Dr. Philipp Demmer

„Angestellt zu sein empfinde ich sogar als freier, da mehr Zeit für ärztliche Kernaufgaben verbleibt und weniger für die Organisation, wie Abrechnungsfragen, aufzubringen ist. Dies hilft als Arzt im Spannungsfeld ethisch und zugleich wirtschaftlich angemessene und passende Entscheidungen zu treffen.“

Dr. Philipp Demmer
Facharzt für Humangenetik, IMD Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam

 

Lukas Wagner

„Wir leben in einer anderen Zeit – ob man angestellt oder in eigener Niederlassung arbeiten möchte, ist auch ein eine Typfrage: Wir jungen Ärzte der sogenannten ‚Generation Y‘ wollen uns bewusster für eine Fachrichtung und die Form entscheiden.“

Lukas Wagner
Weiterbildungsassistent zum Facharzt für Laboratoriumsmedizin, Labor 28

 

Dr. Florian Reuther

„Der liebste Arzt ist uns der Arzt, bei dem sich der Patient gut aufgehoben fühlt. Und das ist keine Frage von niedergelassen oder angestellt, sondern eine der Einstellung.“

Dr. Florian Reuther
Verbandsdirektor PKV-Verband

 

Michael Weller

„Uns geht es in erster Linie darum, aus Patientensicht das richtige Angebot zu suchen. Wir müssen uns aber auch die Frage stellen, wie ein MVZ finanziert wird: Es braucht eine Firewall, um marktbeherrschende Stellungen zu verhindern.“

Michael Weller
GKV-Spitzenverband

 

Prof. Andrew Ullmann MdB

„Bevor wir in die Zukunft gerichtet über Struktur diskutieren, sollten wir auf die Unwucht blicken: Die Über- und Unterversorgung, die Schnittstellenproblematik zwischen ambulant und stationär. Diese Unwucht hindert uns daran, das Gesundheitswesen weiterzuentwickeln.“

Prof. Andrew Ullmann MdB
Infektiologe

 

Stephan Pilsinger MdB

„Die bürokratische Belastung hält viele Ärzte vom Schritt in die Selbständigkeit ab. Mich hat es frustriert, als Arzt den halben Tag mit Papierkram zubringen zu müssen. Die Angst, vor den bürokratischen Hürden kapitulieren zu müssen, ist größer als die, an medizinischen Fragen zu scheitern.“

Stephan Pilsinger MdB
Arzt