Zitate von Teilnehmern der Podiumsdiskussion

Zitate von Teilnehmern der Podiumsdiskussion

 

Maria Klein-Schmeink, MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin, Bündnis 90/Die Grünen

„Aufgabe von Politik ist es, die Potenziale für die Verbesserung der Versorgung zu erschließen, Qualitätsanforderungen zu definieren und Datenschutz und Datensicherheit auf jeweils modernstem Niveau zu gewährleisten. Gerade die Telemedizin, aber auch eine elektronische Patientenakte bieten enorme Chancen, auch in ländlichen und strukturschwachen Regionen eine besser vernetzte interdisziplinäre Versorgung auf hohem Niveau sicherzustellen. Patientinnen und Patienten müssen in die Lage versetzt werden, zu zentralen, mitgestaltenden Akteuren der Digitalisierung zu werden. Sie müssen der Souverän ihrer Daten sein, Patientenrechte und Sozialdatenschutz dürfen nicht geschleift werden.“

Maria Klein-Schmeink, MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin, Bündnis 90/Die Grünen

 


 

Thomas Ballast, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der TK

„Die Digitalisierung verändert unser Leben von Grund auf. Und dies in einer Geschwindigkeit, wie man es bislang nicht kannte. Auch bei der Gesundheit bieten digitale Anwendungen viel Potenzial, die Qualität der Versorgung zu verbessern. Die Techniker Krankenkasse versteht sich als digitaler Marktführer unter den Kassen. Das heißt: Wir möchten die Zukunft unseres Gesundheitswesens aktiv gestalten. Das verlangt Mut, neue Wege zu gehen. Grenzen zu verschieben. Und sich Herausforderungen – wie zum Beispiel beim Thema Datenschutz – zu stellen. Die TK hat sich kein geringeres Ziel gesetzt, als für ihre Versicherten die Medizin von morgen schon heute erlebbar zu machen.“

Thomas Ballast, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Techniker Krankenkasse

 


 

Mario Czaja, Geschäftsführender Gesellschafter BrückenKöpfe GmbH

„Wir BrückenKöpfe wollen exzellenten Projekten in den Bereichen Prävention, Pflege und Patientenorientierung zum Durchbruch verhelfen. Unser Anspruch ist es dabei, die traditionelle Landschaft der Gesundheitsversorgung mit den Möglichkeiten der digitalen Welt zu verbinden und so Mehrwerte zu schaffen. Damit Produktivität bei Digital Health möglichst schnell erreicht wird und Patienten so schneller von sinnvollen Innovationen profitieren, sollte der Prozess von einem für alle Versorgungssektoren einheitlichen Zulassungsverfahren flankiert werden. Wir haben dafür ein Modell entworfen, welches wir Digital-Amnog mit CE+-Zertifizierung nennen. Es vereint die Erfahrungen aus den bisher unterschiedlichen Zulassungswegen in einem Pfad.“

Mario Czaja, Geschäftsführender Gesellschafter BrückenKöpfe GmbH

 


 

Dr. Timm Genett, Geschäftsführer Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.

„Für die PKV ist die elektronische Patientenakte die Schlüsseltechnologie bei der Implementierung von E-Health in der medizinischen Versorgung. Diese Gestaltungsprämisse stellt sicher, dass der Versicherte der Herr über seine Daten ist und er jederzeit und überall auf Befunde, Arztbriefe, Medikationspläne etc. zugreifen und diese Dokumente allen am Behandlungsprozess Beteiligten – vom Arzt über die Klinik bis zur Reha – zur Verfügung stellen kann. So können Über-, Fehl- und Unterversorgung vermieden werden. Zugleich werden elektronische Patientenakten neue Wege im Versorgungsmanagement eröffnen.“

Dr. Timm Genett, Geschäftsführer Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.